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Taikyoko Shodan

Taikyoku - Universelle Kata

Taikyoko Shodan

wurde als Vereinfachung aus der Heian Shodan entwickelt.

(etwa "Durchdringendes Studieren, erste Stufe") ist eine Anfänger-Kata im Karate, die hauptsächlich aus zwei Bewegungen besteht: Gedan-Barai (Abwehr nach unten) und Oi-Zuki (gleichseitiger Fauststoß).

Der Ablauf entspricht der Heian Shodan, allerdings wird die vierte Technik (Tate-Tettsui Uchi) übersprungen.

Diese Kata wurde als Vereinfachung aus der Heian Shodan entwickelt. Sie wird in den Stilen, in denen sie verbreitet ist, meist als erste Kata unterrichtet und dient dazu, den Schüler in das Wesen der Kata einzuführen. Sie ist die erste Kata der Taikyoku-Reihe.

weitere Varianten

Taikyoku Nidan (Durchdringendes studieren in der zweiten Stufe)
unterscheidet sich nur in einer Technik gegenüber ihrem Vorgänger, nämlich dass der Oi-zuki nicht Chudan (mittlerer Bereich vom Bauch bis Hals), sondern Jodan (oberer Bereich vom Hals bis über den Kopf) ausgeführt wird. Dieses Kriterium führt dazu, dass die Kata häufig nicht gelehrt wird.

Taikyoku Sandan (Durchdringendes studieren in der dritten Stufe)
schließt die hier beschriebene Reihe ab. In ihr kommt zum ersten mal ein anderer Stand als Zenkutsu dachi, nämlich Kokutsu dachi vor, in dem die Technik Uchi-uke ausgeführt werden muss. Außerdem kommt wie bereits in Taikyoku nidan ein Jodan-oi-zuki vor, jedoch müssen auch Chudan-oi-zuki ausgeführt werden. Ähnliche wie der Vorgänger wird auch Taikyoku sandan nur selten gelehrt.

Einfach - und doch schwer

Obwohl die Taikyoku shodan sehr einfach erscheint, ist sie doch die schwerste Kata des gesamten Karate-do. Nicht wegen der Techniken und auch nicht, weil man gerade mit Karate-do beginnt.
Sie ist deshalb so schwierig, weil man ihr keinen wirklichen Zuspruch gibt. Viele glauben, der Sinn des Karate-do läge darin, eine Kata nach der anderen einzuüben, und sie glauben, je bunter ihr Gürtel würde, desto schwierigere Kata müssten sie einüben. Das ist Unsinn!
Die Techniken der Taikyoku shodan sind ebenso schwer wie die der Unsu oder der Hangetsu - lediglich die Anzahl der Techniken steigt. Oi zuki und Gedan barai sind sehr schwierige Techniken (bzw. Bewegungen!) und haben viele Anwendungsmöglichkeiten.

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