Mitteldeutsher Pokal 2005
Erste erfolgreiche "Feuertaufe" beim Mitteldeutschen Pokal
Zum diesjährigen Mitteldeutschen Pokal am Sonntag, den 27. Februar 2005 kamen erneut über 300 Teilnehmer aus 14 Vereinen des Landes nach Waltershausen, um die besten Karateka in den einzelnen Alters-, Graduierung- und Gewichtsklassen im Kumite zu
ermitteln. Unter ihnen auch eine Riege aus dem Kyffhäuser-Karate-Dojo in Bad Frankenhausen. Bestückt jedoch zum Großteil mit vielen Neulingen, die gerade mal ein paar Wochen Karate betreiben, sollten ihre ersten Wettkampferfahrungen sammeln.
Aber auch ein paar erfahrende Karateka fuhren mit, um noch mal die Möglichkeit vor den kommenden Landesmeisterschaften am 6. März seine Leistungen zu verifizieren. Dass da bei dem Einen oder Anderen auch gewisse Anflüge von Nervosität aufkamen, wenn man zum ersten Mal Auge in Auge vor dem Gegner steht, ist nur allzu verständlich. Jedoch konnten alle auf die beruhigenden Worte und Ratschläge von Nachwuchstrainer Dominik Abt bauen, der das große Ganze im Auge behielt.
So kam es, dass der erste Triumph nicht lange auf sich warten ließ. Bei den Kindern, in der Klasse 8 bis 10 Jahre, konnte sich Erik Kohlschmidt gegen 26 Mitkonkurrenten durchsetzen und war mächtig Stolz auf seinen ersten Sieg.
Mit gerade mal fünf Jahren war Lea Stieber die Jüngste in der kleinen Auswahl des Kyffhäuser-Karate-Dojo. Bei den vielen anderen Minis die in ihrer Gruppe starteten, darunter auch schon Gelbgurte, schlug auch sie sich tapfer und erkämpfte in der "Mini-Klasse" einen beachtlichen 5. Platz.
Auch bei den Älteren (Schülern), zeigte sich Kampfeswille und sie wollten es den Kleinen nachmachen. In der Altersklasse bis 13 Jahre behaupteten sich bei den Mädchen Lisa Arndt und Sandra Müller gegen ihre vielen Mitkonkurrentinnen vor allem aus Waltershausen.
Am Ende setzte sich Lisa durch und konnte somit das Siegertreppchen besteigen. Sandras Freundin, hatte in Ihrem Pool etwas stärkere Konkurrenz, dennoch erzielte einen beachtlichen 4. Platz von den 18 Startern.
Marc Zschörnig und Michael Steinicke kämpften dann noch im Freikampf der Jugend mit. Jedoch konnten sie sich nicht so ganz behaupten. Mit einen 4. Platz und 7. Platz bei der Jungend männlich bis 16 Jahre kämpften erfahrene Karateka aus dem Thüringer Landeskader und den Kaderathleten aus den angrenzenden Bundesländern.
Letztendlich war es doch für alle Teilnehmer eine weitere Erfahrung auf ihrem Weg des Karate und Cheftrainer und Dojoleiter Olaf Reichelt (3.Dan) konnte stolz über die erreichten Ergebnisse und Leistungen sein.
Auch wenn vielleicht nicht jeder eine Medaille oder Urkunde mit nach Hause nehmen konnte, so sollte doch die Erfahrung, wie man damit umgeht, vor einer großen Menschenmenge zu stehen und dennoch eine respektable Leistung darzubieten, auch eine Belohnung für jeden Karateka sein.
Entscheidend für die Schüler und Jugend werden jetzt am Wochenende in Erfurt die diesjährigen Landesmeisterschaften Thüringens sein. Dies ist das Sprungbrett für die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft im Juni.